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Foto: Szocs Tamás, (CC 3.0)

Ein Dobson Teleskop selber bauen - Teil 13 - Okularauszug

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Während der Planung und Vorbereitung des Dobson-Teleskops ist der letzte Handgriff, das Anbringen des Okularauszuges am Hut, vielleicht noch nicht mit durchdacht. Schlimm ist das nicht, sollte jedoch während der Herstellung in den Notizen ergänzt werden. Sobald alle Hutkomponenten fertig, trocken und verbunden sind, gilt die Überlegung, wo genau der Okularauszug positioniert werden soll.

Für »Gucker«, »Schubser« oder »Zieher«

Um das Sternenlicht, das später vom Dobson-Teleskop eingefangen wird, auch selbst zu sehen, reichen Hut und Hutblende nicht aus. An diesem Punkt der Herstellung muss der Eigenbauer entscheiden, wo genau er in den Okularauszug hineinschauen wird. Wie es Rechts- und Linkshänder gibt, so hat fast jeder Amateurastronom ein »Lieblingsauge« bzw. eine Lieblingsseite. Fertigbauten bieten den Auszug fast immer linksseitig an (das ist die Ostseite, wenn das Dobson nach Süden zeigt).

Auch die Handhabung der vielfältigen Dobson-Teleskope ist sehr unterschiedlich. Einige Astronomen »schubsen«, andere »ziehen« lieber zur Nachführung am Nachthimmel. Dabei sollte der Okularauszug eben auf der einfacher erreichbaren Beobachtungsseite am Hut sitzen. Je nachdem, für welche Vorliebe die Herstellung aller Komponenten erfolgt, kann die Lage des Okularauszuges wichtig sein. Wer sich hier überhaupt nicht sicher ist, findet Diskussionen und Anregung von Experten in verschiedenen Internetforen zum Thema.

Probieren geht über Studieren

Allgemein ist jedoch die »Lieblingsseite« für die richtige Anbringung am Dobson-Teleskop entscheidender. Schon bei der Herstellung der notwendigen Befestigungspunkte sollte man das ausprobieren. Für »Linksgucker« ist der Sucher auf der rechten Seite des Hutes leichter zugänglich. »Rechtsgucker« befestigen den Okularauszug links. Die Verschraubung sollte wie der Bau aller Komponenten Wind, Wetter und frostigen Umständen langfristig standhalten können.

Mit der festgelegten »Einsicht« am Dobson-Teleskop ist der Hut fertig. Hier folgt kurz eine Zusammenfassung der Artikel dieses ersten Teils der Herstellung. Ein Profil wurde als ein Ring oder aus zwei Ringen gebogen und entsprechend verbunden. Eine Beplankung stabilisiert die Konstruktion, die Spinne aus selbstgefertigten Drähten verbindet Hutringe und Fangspiegelhalter. Der Fangspiegelhalter ist stabil verschraubt, verklebt und in der Mitte des Hutes an den Fangspiegel gesetzt. Eine Fangspiegelbeheizung verhindert Tau- und Reifbelag auf dem späteren Fangspiegel. Die Okularblende wird an den Hut »geknöpft«, der Okularauszug nach der am einfachsten zugänglichen Seite angepasst und befestigt.

Die Folgeartikel dieses Workshops erklären die Herstellung der Mirror Box als zweite Komponente des selbstgebauten Dobson-Teleskops.

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